ROAZ

Die Leistungserbringer von Notfallversorgung, die in der Notfallversorgungskette beteiligt sind (Krankenhäuser, Hausärzte, Notfallpraxen (Huisartsenposten), Rettungsdienste, GGD (Gesundheitsamt), Geburtshelfern, GGZ und Veiligheidsregio) nehmen am Regionaal Overleg Acute Zorgketen (ROAZ) teil, um die Kooperation in der regulären Notfallversorgung sowie der Notfallversorgung im Krisen- und Katastrophenfall auf regionaler Ebene zu fördern und zu gewährleisten. Das Entscheidungsgremium des ROAZ (bestuurlijk ROAZ), sowie die ROAZ-Agendakommission, trifft sich vier Mal im Jahr zu einer Tagung.

 

Strategischer Plan
Um auf die landesweiten Entwicklungen auf dem Gebiet der Akutversorgung reagieren zu können, ist Ende 2012 ein Strategischer Plan (2013-2017) für das Netzwerk Acute Zorg Euregio festgelegt worden.

Bei der Erarbeitung des strategischen Plans standen zwei Fragen zentral:
-    Wie kann innerhalb von 5 Jahren ein zukunftsfähiges und adäquates ROAZ in der EUREGIO entstehen?
-    Auf welche Weise kann Acute Zorg Euregio ab 2013 optimal und effektiv funktionieren? 

Gesetzliche Aufgaben 
Aufgrund in Art. 4 des WTZi ergeben sich für das ROAZ eine Anzahl gesetzlicher Aufgaben:

Sicherung von Verteilung und Erreichbarkeit bei der Notfallversorgung
“Krankenhäuser der Grundversorgung, Häuser der Maximalversorgung und Universitätskliniken, Krisenhelfer von GGZ-Einrichtungen (Psychiatrische Kliniken), der örtliche Rettungsdienst, sowie Notfallpraxen nehmen an einer auf Initiative des Traumazentrum der Region veranlassten konstruktiven Beratungssitzung zur Notfallversorgung teil. Den währenddessen erfolgten Vereinbarungen muss nachgekommen werden".

De instelling legt in het jaarverslag verantwoording af over de wijze waarop de instelling invulling heeft gegeven aan de in het overleg gemaakte afspraken. De afspraken in het regionale overleg acute zorgketen moeten ertoe leiden dat deelnemers aan het overleg alleen (tijdelijk) kunnen stoppen met functies op een bepaalde locatie als de 45 minuten norm om een SEH afdeling van een basisziekenhuis te bereiken, niet in gevaar komt. 
Ten aanzien van de spreiding van zorgvoorzieningen zijn de betrokken regionale partijen (..) zelf verantwoordelijk voor de variatie, differentiatie en invulling”. 

Vorbereitende Unterstützung zur medizinischen Bewältigung von Großschadenslagen
“Krankenhäuser der Grundversorgung, Häuser der Maximalversorgung und Universitätskliniken bereiten sich in Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern der Notfallversorgung auf den Einsatz von Großschadenslagen vor. Dabei müssen die Versorgungsinstanzen einen Krisenplan zur Aufnahme von Patienten bei Katastrophen vorhalten (...). Die getroffenen Vereinbarungen müssen in einen regionalen Krisenplan aufgenommen werden, welcher durch den Vorstand der Veiligheidsregios festgelegt wird."

Präambel
Daneben wird in einer Präambel des niederländischen Gesundheitsministeriums eine genauere Prozessbeschreibung für die Aktivitäten des ROAZ gegeben. Auf dieser Basis kann folgende Zusammenfassung der formellen Aufgaben des ROAZ gegeben werden (wie auch im Strategischen Plan des Netzwerks Acute Zorg Euregio aufgeführt):
-    Koordinierung der Aktivitäten aller notfallmedizinischer Dienstleister; 
-    Die Inventarisierung des Akutversorgungsangebots in der Region;
     o    Wer bietet welche Versorgung?
     o    Einsicht in die Behandlungskapazitäten jedes medizinischen Versorgungsdienstleisters;
     o    Welke impliciete en expliciete afspraken zijn aanwezig voor aansluiting acute zorg;
-    Erkennung "weißer Flecken" und Lösen des zugrundeliegenden Versorgungsproblems bzw. Gewährleistung der Erreichbarkeit;
-    Vorbereitende Unterstützung der medzinischen Versorgung bei Katastrophen und Krisen. 

Forschungsaufgabe
Basierend auf der Strategie für die Traumaversorgung wurde Krankenhäusern, die als Traumazentrum zertifiziert sind, ein Forschungsauftrag erteilt:
“Die Traumazentren müssen gemeinsam Forschungsaufgaben wahrnehmen und sich auf dem Gebiet der Traumatologie zu Forschungszentren entwickeln. Wichtig ist das Sammeln und Verbreiten von Wissen und Können. Hiervon macht auch die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung sowie die Ausbildung und das Trainieren von Berufstätigen einen Teil aus."